Forbo Flooring x Cesine
Dieses Projekt zeigt anhand einer praxisnahen Fallstudie, wie der Forbo Showroom in Madrid so gestaltet werden kann, dass die Vielfalt und die gestalterischen Möglichkeiten des gesamten Produktportfolios zur Geltung kommen und zugleich nachhaltige Designlösungen integriert werden.
Die Designaufgabe
Im Rahmen des Bachelorstudiengangs Innenarchitektur an der School of Design and Creation im spanischen Santander entwickelten Studierende ein Gestaltungskonzept für die Neugestaltung unseres Forbo Showrooms in Madrid.
Der Showroom soll nicht nur die Vielfalt unseres umfangreichen Produktportfolios und die Werte unserer Marke erlebbar machen, sondern auch unsere Mission „Creating Better Environments“ räumlich zum Ausdruck bringen. Sie steht für unser Anliegen, das Wohlbefinden der Menschen zu fördern und gleichzeitig die ökologische Nachhaltigkeit voranzutreiben.
Fünf Säulen nachhaltiger Architektur
Im Laufe des Projekts setzten sich die Studierenden unter der Leitung von Professor Jorge Villamor Cantera damit auseinander, wie sich die Umweltbelastung in den einzelnen Phasen des Lebenszyklus eines Gebäudes durch eine durchdachte Gestaltung reduzieren lässt. Im Mittelpunkt standen der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, die Vermeidung unnötiger Abfälle sowie die optimale Nutzung und möglichst lange Lebensdauer der eingesetzten Materialien.
Die Gestaltungskonzepte für den Showroom orientierten sich an fünf Säulen nachhaltiger Architektur: dem effizienten Einsatz von Ressourcen und Materialien, der Senkung des Energieverbrauchs und der Steigerung der Energieeffizienz, der Nutzung erneuerbarer Energien, der Reduzierung von Abfällen und Emissionen sowie der Förderung von Wohlbefinden und Lebensqualität der Menschen, die sich in den Räumen aufhalten.
Durch die Anwendung dieser Prinzipien sollten die Studierenden Raumkonzepte entwickeln, die gestalterisch überzeugen, funktional sind und zugleich ökologische Verantwortung berücksichtigen.
Von der Gestaltung zur praktischen Umsetzung
Das Gewinnerteam erhält die Gelegenheit, gemeinsam mit Forbo Flooring Systems an der Weiterentwicklung des Showroom-Projekts in Madrid mitzuwirken. So können die Studierenden ihr Konzept über den akademischen Rahmen hinaus weiterentwickeln und unmittelbar erleben, wie ein innenarchitektonischer Entwurf konkretisiert und in die Praxis umgesetzt wird.
Die Arbeit an einer realen Aufgabenstellung, an einem konkreten Standort und mit einem festgelegten Produktportfolio vermittelt authentische Einblicke in den Berufsalltag. Im Laufe des Designprojekts gilt es, kreative Ideen mit praktischen Anforderungen, Nachhaltigkeitsaspekten und den Markenwerten von Forbo in Einklang zu bringen. Anschließend präsentieren die Studierenden ihre Entwürfe vor einer Jury, der auch Mitarbeitende von Forbo angehören.
Darüber hinaus stärkt das Projekt wichtige Kompetenzen – von der Konzeptentwicklung und Materialauswahl über die Zusammenarbeit im Team bis hin zur professionellen Präsentation.
Die Aufgabenstellung
Jedes Team sollte ein umfassendes Konzept für die Neugestaltung des Forbo Showrooms in Madrid entwickeln, das auf der Philosophie „Dynamics of a Building“ (DOAB) basiert. Die Entwürfe sollten mindestens zwei klar voneinander abgegrenzte Raumwelten umfassen, die jeweils eine andere Gebäudedynamik widerspiegeln und Produkte aus verschiedenen Bereichen des Forbo Portfolios präsentieren.
Für die Bodengestaltung mussten mindestens zwei Marmoleum Produkte aus der Marmoleum Hauptkollektion oder der Uni-Kollektion als Hauptbodenbelag eingesetzt werden. Darüber hinaus sollten Furniture Linoleum, Bulletin Board, Coral und mindestens ein Flotex Produkt in die Konzepte integriert werden.
Die Studierenden waren dazu angehalten, die verschiedenen Produktfamilien durchdacht miteinander zu kombinieren, die globale Farbpalette von Forbo konsequent anzuwenden und ihre Materialauswahl nachvollziehbar zu begründen. Dabei sollten sie Nachhaltigkeitskriterien wie Kreislauffähigkeit, den Einsatz natürlicher Rohstoffe, regionale Beschaffung und Langlebigkeit berücksichtigen.