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Unser Einsatz fürs Klima

Marmoleum - LInoleum made by Forbo - ist natürlich gut. Es bindet mehr klimaschädliches CO2, als es verursacht - wenn man in der Produktion an den richtigen Stellschrauben dreht.
Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und der Umwelt ist für uns ein wichtiger Antrieb bei unserer täglichen Arbeit, zum Beispiel in unserem Linoleumwerk in Assendelft.


LINOLEUM AUS ASSENDELFT

Assendelft, in der niederländischen Region Nordholland, eine knappe halbe Stunde nordwestlich von Amsterdam gelegen, ist die Heimat des größten und zugleich modernsten Linoleumwerks der Welt. Forbo produziert hier jährlich zehntausende Quadratkilometer klimaneutrales Linoleum.

Als Linoleum vor mehr als 150 Jahren von Frederick Walton zum Patent angemeldet wurde, dachte aber wohl noch niemand daran, dass seine nachhaltige und umweltverträgliche Rezeptur den elastischen Bodenbelag einmal einzigartig machen werden.

Bis heute wird Linoleum nach traditionellem Rezept und aus bis zu 98% natürlichen Rohstoffen hergestellt. Doch allein die Rohstoffe machen aus einem nachhaltigen kein klimaneutrales Produkt. Um industrielle Fertigung und Ökologie miteinander zu vereinen sind vor allem die vielen kleinen Details in Assendelft von großer Bedeutung.

Assendelft

Einsatz von Ökostrom, Reduzierung des Energieverbrauchs, Verbesserungen in der Logistik, nachhaltige Zulieferung, Forschung und Entwicklung sowie Recycling sind einige dieser Details, die es uns erlauben, in Assendelft klimaverträglich zu produzieren. Sogar deutlich umweltfreundlicher als vom Gesetzgeber verlangt wird.

Daneben ist es vor allem auch der Ideenreichtum der Mitarbeiter bei Forbo, der zu immer neuen Ansätzen führt und zu Verbesserungen beiträgt. Wie beispielsweise die kleinen Hinweistafeln, die neben Lichtschaltern, in der Teeküche oder neben dem Drucker zu einem bewussten Umgang mit Energie, Wasser und Papier auffordern.

Assendelft Trockenkammer Foto:Matthias-Groppe

ENERGIE

Beim Thema Energie geht es bei uns um zwei wichtige Aspekte: Auf der einen Seite geht es um den Energiebedarf selbst. Wir sehen bspw. im energieintensiven Bereich des Reifungsprozesses von Linoleum in den Trockenkammern noch Energieeinsparpotential. Deshalb sind in einigen der Trockenkammern Messgeräte installiert worden, die den genauen Verbrauch messen. Ziel ist es künftig die aufgewendete Energie in den Trockenkammern zu halbieren.
Auf der anderen Seite geht es um die eingesetzten Energiequellen. Seit nunmehr einem Jahrzehnt setzen wir komplett auf den Einsatz von Ökostrom. Aber nicht nur wir selbst, auch unsere Zulieferer haben Verbesserungen vorgenommen. Während das Holzmehl früher mit konventioneller Energie gemahlen wurde, geschieht dies heute ausschließlich mit Wind- und Solarstrom.
Und Solarstrom erzeugen wir auch selbst: Auf der neuesten und modernsten der drei Lagerhallen wurden Solarzellen installiert. Dafür wurde dieses Gebäude mit dem Zertifikat für „Leadership in Energy and Environmental Design“ (LEED) in Gold ausgezeichnet.

Assendelft Rollenlager Foto: Matthias Groppe

LOGISTIK

Auch was den Transport und die Transportwege betrifft, haben wir sprichwörtlich viel bewegt. In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam mit unseren Zulieferern den CO2-Ausstoß im Logistikbereich um mehr als 30% reduziert - und das ohne jegliche Veränderung in den Transportwegen.
Es wurden umweltfreundliche Transporter angeschafft und wir setzen auf dem Werksgelände auf Elektrofahrzeuge. Sämtliche unserer Fahrzeuge auf dem Werksgelände werden heute ausschließlich elektrisch bewegt.
Der Transport der fertigen Linoleumrollen ins 750 Meter entfernte Lager erfolgt völlig emissionsfrei - per Schwebebahn - mit Strom aus regenerativen Energien. Das fertige Linoleum schwebt damit, hoch über den Köpfen der Mitarbeiter, vollkommen ökologisch zur Auslieferung.

Assendelft Recycling, Foto: Matthias Groppe

RECYCLING

Bei der Herstellung von Marmoleum fließen 35 Prozent Recycling- und neun Prozent hochwertiges Upcyclingmaterial ein, wodurch der Verbrauch an Primärrohstoffen erheblich gesenkt wird.
Diese Materialien stammen aus dem eigenen Produktionsprozess, wie die Randabschnitte der Linoleumbahnen, die in großen Containern gesammelt, später geschredddert und als Trägermaterial für Linoleum wiederverwendet werden. Hinzu kommen Holzmehl und Tallöl, wiederverwertete Reststoffe aus der Parkett- sowie der Papierproduktion.
Zur Philosophie in Assendelft gehört es, dass so viel wie möglich recycelt werden soll, deshalb findet man überall auf dem Werksgelände Sammelcontainer. Auch Materialien, die nicht für die eigene Produktion weiter genutzt werden können, werden nicht achtlos weg geworfen. Aus einem Teil der Jutereste werden so in Amsterdam Taschen und selbst die Juteflusen, die beim Zuschnitt anfallen, werden für Künstler gesammelt, die damit arbeiten.