Einladend, beruhigend und nahbar.
Durch die Kombination von durchdachter Architektur mit hochwertigen Bodenbelägen werden Wohlbefinden, Hygiene und Langlebigkeit in Einklang gebracht.
Auf dem Campus des Universitätsklinikums Saint-Luc in Brüssel verschmelzen Architektur, Gesundheitsversorgung und Wohlbefinden im Rahmen einer campusweiten Umgestaltung. Als Teil des ehrgeizigen Masterplans „Hôpital 2025“ wurden das neue Institut für Psychiatrie und das König-Albert-II.-Institut für Onkologie und Hämatologie so konzipiert, dass sie das Patientenerlebnis anhand der Prinzipien der „Healing Environment“ neu definieren.
Die beiden von MODULO Architekten in Zusammenarbeit mit Gortemaker Algra Feenstra entworfenen Gebäude stellen den Menschen in den Mittelpunkt der Gesundheitsversorgung. Anstatt rein funktionale medizinische Einrichtungen zu schaffen, haben sich die Planungsteams zum Ziel gesetzt, einladende Umgebungen zu entwickeln, in denen sich Patienten, Angehörige und medizinisches Fachpersonal unterstützt, geborgen und verbunden fühlen.
Der Ausgangspunkt für beide Projekte war einfach: Gesundheitsumgebungen zu schaffen, die sich positiv auf das Wohlbefinden und die Genesung auswirken.
Am König-Albert-II.-Institut sind ambulante Sprechstunden, Tagesbehandlung, stationäre Versorgung, pädiatrische Onkologie und hochspezialisierte medizinische Leistungen unter einem Dach vereint. Dieser integrierte Ansatz vereinfacht den Patientenweg und schafft ein stimmigeres Versorgungserlebnis.
Das Institut für Psychiatrie folgt derselben Philosophie. Hier konzentriert sich die Gestaltung darauf, eine sichere und komfortable Umgebung zu schaffen, die Genesung, Würde und zwischenmenschliche Beziehungen fördert. Die Räume sind auf den Menschen zugeschnitten, sodass sich die Patienten wohlfühlen und das medizinische Fachpersonal gleichzeitig über effiziente und unterstützende Arbeitsplätze verfügt.
Der Campus Saint-Luc ist von Grünflächen umgeben, und diese Verbindung zur Natur wurde zu einem prägenden Element des architektonischen Konzepts.
Große Fenster rahmen den Blick auf die Landschaft ein, während Tageslicht tief in die Gebäude eindringt. Natürliche Materialien, warme Oberflächen und sorgfältig ausgewählte Farbpaletten schaffen eine beruhigende Atmosphäre, die im Kontrast zum oft sterilen Charakter traditioneller Gesundheitsumgebungen steht.
Innerhalb des Onkologie-Instituts ist jede Etage von Elementen der Natur wie Himmel, Meer und Flora inspiriert, was Patienten und Besuchern hilft, sich intuitiv im Gebäude zurechtzufinden. In der Abteilung für pädiatrische Onkologie sorgen spielerische Themen und speziell gestaltete Räume für Trost und Ablenkung für die jungen Patienten und ihre Familien.
Auch am Institut für Psychiatrie spielt die umgebende Landschaft eine wichtige Rolle. Die Patientenzimmer und Gemeinschaftsbereiche sind auf grüne Ausblicke ausgerichtet, was die Verbindung zwischen Natur, Wohlbefinden und Genesung stärkt.
In beiden Gebäuden unterstreicht jede gestalterische Entscheidung die Philosophie der „Healing Environment“. Kurze Wege, eine intuitive Wegführung und einladende Gemeinschaftsräume tragen zu einem ruhigeren und beruhigenderen Erlebnis bei.
Einer der bemerkenswertesten Bereiche ist das Wohlfühlzentrum im König-Albert-II.-Institut. Inspiriert von den „Maggie’s Centres“ im Vereinigten Königreich bietet es Patienten, Angehörigen und Pflegekräften ein warmes, wohnliches Ambiente, in dem sie sich außerhalb des klinischen Umfelds treffen, entspannen und Unterstützung finden können.
Gemeinsam zeigen diese Räume, wie Architektur aktiv zu Komfort, emotionalem Wohlbefinden und der Qualität der Versorgung beitragen kann.
Die Bodenbeläge spielten eine entscheidende Rolle dabei, die architektonische Vision in alltägliche Erlebnisse umzusetzen. Auf dem gesamten Saint-Luc-Campus wurden mehr als 37.000 m² Bodenbeläge von Forbo verlegt, um den vielfältigen funktionalen und emotionalen Anforderungen des Gesundheitswesens gerecht zu werden.
Etwa 24.000 m² des homogenen Vinylbodens Sphera wurden aufgrund seiner Langlebigkeit, Hygiene und Pflegeleichtigkeit ausgewählt. Der Akustikbodenbelag Sarlon trägt zu einem ruhigeren Raumklima bei und schafft so eine entspanntere Atmosphäre für Patienten und Mitarbeiter.
Für Bereiche, in denen Komfort, Akustik und eine einladende Optik entscheidend waren, wurde Flotex auf einer Fläche von rund 2.000 m² ausgewählt, da dieser Bodenbelag die Vorteile eines textilen Bodens mit hervorragenden hygienischen Eigenschaften vereint.
Durch den zusätzlichen Einsatz von Step-Sicherheitsbelägen, kleberfreien Modul’up-Bodenbelägen und Onyx-Lösungen wird sichergestellt, dass jeder Bereich seine spezifischen Leistungsanforderungen erfüllt und gleichzeitig eine einheitliche Gestaltungssprache auf dem gesamten Campus gewahrt bleibt.
Sphera homogener Vinylbelag - Enegetic 52222 | shimmer lace
Flotex Bahnenwahre - Calgary s290004 | menthol
Das Institut für Psychiatrie und das König-Albert-II.-Institut stellen gemeinsam einen bedeutenden Fortschritt bei der Umgestaltung des Universitätsklinikums Sint-Lucas dar. Sie sind mehr als nur neue Gebäude im Gesundheitswesen: Sie zeigen, wie durchdachte Architektur, sorgfältig ausgewählte Materialien und eine patientenorientierte Vision Umgebungen schaffen können, die Heilung, Wohlbefinden und zwischenmenschliche Beziehungen fördern.
Das Ergebnis ist ein Gesundheitscampus, der nicht nur darauf ausgelegt ist, Menschen zu behandeln, sondern ihnen auch das Gefühl zu vermitteln, willkommen, unterstützt und gut aufgehoben zu sein.
Architekten: MODULO architects & Gortemaker Algra Feenstra
Bodenbelagslieferant Institut für Psychiatrie: Sepcco
Bodenbelagsverleger König-Albert-II.: Veldeman
Fotos: Lucas van der Wee